Tischfräsmaschinen
Tischfräsmaschinen sind Maschinen, bei denen ein sich drehender senkrechter Werkzeugträger (Fräserdorn oder -spindel) innerhalb des Werkstückauflagetisches angeordnet ist. Der Werkzeugträger wird von unten her angetrieben. Werkzeugträger oder Werkstückauflagetisch können verstellbar sein.
Neben den allgemeinen Bestimmungen für Holzbearbeitungsmaschinen gelten für Tischfräsmaschinen zusätzliche Bestimmungen.
Hinsichtlich Bau und Ausrüstung (Abbildung) ist u. a. Folgendes zu beachten:
- Werkzeug (bis auf die Schneidstelle) und Späneauswurföffnung müssen verdeckt sein.
- Es müssen Einrichtungen vorhanden sein, die ein sicheres Führen des Werkstücks gewährleisten.
- Werkstückrückschläge müssen durch besondere Einrichtungen verhindert werden.
- Das Einstellen der Schnitthöhe bzw. -tiefe darf nur bei stillgesetzten Werkzeugen vorgenommen werden.
- Es sind Einrichtungen zum Verdecken und zum sicheren Führen des Werkzeugs sowie zur Vermeidung von Werkstückrückschlägen zu benutzen.
- Die Durchtrittsöffnung zwischen Werkzeug und Frästisch ist durch Einlegeringe so eng wie möglich zu halten.
- Fräserdorne mit Oberlagerzapfen dürfen nur mit Oberlager benutzt werden.
- Fräserdorne dürfen nur in Betrieb gesetzt werden, wenn Werkzeuge oder Zwischenringe fest eingespannt sind.
- Es ist Gehörschutz zu benutzen, Lärmbereiche sind zu kennzeichnen.
Quellen
www.arbeit-und-gesundheit.de